Unerfüllter Kinderwunsch: Baby aus der Petrischale?

14. November 2010 von

Die sog. „Präimplantationsdiagnostik“ (PID) – ist hierzulande, wie Reproduktionsmedizin überhaupt, sehr umstritten. Bei der PID werden Embryonen genetisch untersucht, um Erbkrankheiten vor der Einsetzung des ausgewählten Embryos in die Gebärmutter einer Frau, die sich für künstliche Befruchtung entschieden hat, auszuschließen. Bei diesem Verfahren werden in aller Regel gleich mehrere Embryonen gezeugt, jedoch nur eines wird letztlich für die Implantation „verwendet“. Viele halten dieses Vorgehen für unethisch. Und statistisch gesehen, wird dennoch nur eine von vier Frauen auf diese Art tatsächlich dauerhaft schwanger.

Der Grund dafür ist klar: Schwangerschaft lässt sich nicht erzwingen, wenn es – zum Beispiel – eine familiensystemische oder spirituelle Blockade im Hintergrund gibt. Ein unerfüllter Kinderwunsch hat oft Gründe, die im Bewusstsein bzw. im Unbewussten der verhinderten Eltern liegen. Es ist deshalb oft sinnvoller, vor dem Besuch einer Transplantationsklinik erst einmal solchen Blockaden auf den Grund zu gehen (sehr gut geeignet ist dafür zum Beispiel die DiamondHeart-Methode). Dann klappt es oft unverhofft auch mit der Schwangerschaft, und zwar ganz ohne Implantation, auf natürlichem Weg.

Das Äußere ist eben immer ein Spiegel des Inneren – und wenn ich unbewusste Blockaden im Bewusstsein transformiere, kann und wird sich immer auch das Äußere verwandeln. Etwas erzwingen zu wollen, das unbewusst blockiert ist, wird zwangsläufig oft zu Leid und Schmerz führen. Bewusste Transformation kann nicht nur den Weg für neues Leben frei machen, es befreit auch das eigene Bewusstsein und die eigene Entwicklung.

Zurück zum Thema Ethik: Was geschieht eigentlich mit den nicht ausgewählten Embryonen bei der Präimplantationsdiagnostik? Das: „20 Prozent der Patienten spenden die Embryonen an andere Paare, 20 Prozent lassen sie entsorgen“, sagt der Leiter eines belgischen „Kinderwunschzentrums“, Paul Devroey (zitiert nach Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Autorin: Lisa Nienhaus). Damit ist eigentlich über die traurige Realität im Umfeld dieser Branche alles gesagt.

Rechtlich ist die PID übrigens derzeit laut Bundesgerichtshof trotz Embryonenschutzgesetz erlaubt – ein neues Gesetz, das auch PID regelt, ist derzeit in Planung. Dennoch gehen schon jetzt viele Paare ins Ausland (z. B. nach Belgien), vor allem aus Kostengründen. Im Ausland liegen die Kosten für eine künstliche Befruchtung meist zwischen 4000 und 6000 Euro (ohne Schwangerschaftsgarantie und ohne PID, die noch einmal ca. 4000 Euro kostet).

Fazit: Wir empfehlen vor jeder künstlichen Befruchtung eine Beschäftigung mit den eigenen Schatten und eine Transformation unbewusster Blockaden. Das ist der natürliche und einfache Weg in die Freude für alle Beteiligten.

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