Eckart Tolle: Heilung ist Erwachen, Erwachen ist Heilung
Habe gerade das schmale aber gehaltvolle Büchlein “Die große Heilung kommt mit dem Erwachen” (Eckart Tolle im Gespräch mit Oliver Klatt) gelesen … Sehr empfehlenswert für alle, die sich einmal aus einer tieferen Perspektive mit gesundheitlichen Problemen auseinandersetzen wollen und so vielleicht einen ganz neuen Heilungsansatz für sich gewinnen können. Der Reiki-Lehrer Oliver Klatt befragt Eckart Tolle zunächst aus der Perspektive des Reiki-Lehrers. Tolle aber bringt das Thema Heilung im Verlauf des Gesprächs auf den einfachsten Nenner überhaupt: “Man könnte sagen: Das spirituelle Erwachen ist die Quintessenz von Heilung überhaupt, es ist die große Heilung. Ein anderes Wort für für spirituelles Erwachen ist Heilung. Ohne das spirituelle Erwachen ist der Mensch immer noch ungeheilt, auf irgendeiner Ebene – die große Heilung kommt erst mit dem Erwachen.” Das genau ist der Kern, dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist. – Erschienen ist das Buch im Aquamarin-Verlag (92, Seiten, 9,95 Euro).
Depression im Fokus: Was ist das wahre Problem depressiver Menschen?
Durch den Freitod des sympathischen Spitzensportlers Robert Enke und das tragische Ende von Michael Jackson rückte Depression in letzter Zeit verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit … Fast alle Kommentare allerdings gehen am Kern des Problems vorbei. Es sind nicht die Gene, die letztlich Depression bewirken, auch schwere Schicksalsschläge werden von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich verarbeitet und müssen nicht zwangsläufig in die Depression führen …
Die Frage ist doch: Warum suchen eigentlich immer wieder Menschen den Tod, die von außen betrachtet scheinbar doch “alles” zu haben scheinen – Fans, Groupies, Geld, äußeren Erfolg in allen nur denkbaren Facetten?
Depression wird hierzulande vor allem mit Antidepressiva – mit chemischen Mitteln also – behandelt. Heilbar aber sind Depressionen so natürlich nicht – die Chemikalien unterdrücken die Symptome nur. Die Krankheit aber bleibt – oft ein Leben lang.
Warum sind so viele Stars, Models, Spitzensportler, depressiv, drogensüchtig und/oder schwer schlafgestört? Was macht sie so fertig?
Großer Erfolg führt – je jünger, desto schneller – häufig zu einem scheinbaren Verlust der tieferen Identität. Es fühlt sich an, als hätte man seine Seele verkauft für den Erfolg. Die alles entscheidende Frage – “Wer bin ich” – können solche Menschen oft gar nicht mehr wirklich beantworten … Denn es sind jetzt die Fans, die Kollegen, die Medien, die die Identität eines prominenten Menschen öffentlich definieren.
Es ist dann gerade der äußere Erfolg, der fast immer dazu führt, dass der ach so sehr vom Erfolg Verwöhnte seine Identität jetzt auch selbst nur noch an eben diesem äußeren Erfolg festmacht. Robert Enke beispielsweise hatte Angst, sich seinen Mannschafts-Kameraden zu offenbaren – er fürchtete die möglichen Konsequenzen, den Absturz in der öffentlichen Meinung. Sogar der Tod schien ihm angenehmer als diese Konsequenz – eine Konsequenz, die ihn bei genauer Betrachtung letztlich sogar gerettet hätte.
Eine andere mögliche Variante, denkt man etwa an Michael Jackson: Irgendwann ist der Unterschied zwischen der echten und der öffentlich projizierten Identität so groß, dass Selbstmord – auch ein Selbstmord auf Raten mit Medikamenten, Drogen, Alkohol – als angenehme Alternative zum völlig falschen Leben erscheint. Es hat mit Identität zu tun – genauer: mit dem scheinbaren Verlust von Identität.
Natürlich muss man nicht unbedingt prominent sein, um seine wahre Identität zeitweise zu vergessen … Verlieren kann man seine tiefere, seine wahre Identität ja nicht wirklich. Sie bleibt immer da, im Hintergrund. Sie wartet – auf das Erwachen.
Und ein Absturz in der öffentlichen Meinung – auch diese Erfahrung haben eine Reihe von Prominenten gemacht – kann zum Erwachen führen.
Robert Enke soll vor seinem Tod gesagt haben: “Ich weiß nicht, ob jemand das Leben lenkt. Aber so viel weiß ich: Man kann es nicht ändern.”
Genau das ist der große Irrtum so vieler. Man kann, ja, man muss in seinem Leben sogar etwas Grundlegendes ändern, wenn man als Prominenter seine wahre Identität – und sein Leben – finden oder bewahren will.
Depressive Menschen, ob prominent oder nicht, haben ganz einfach ihre wahre Identität vergessen. Doch die Erkenntnis der wahren Identität, der heiligen Identität, die unter allen äußeren Erfolgen liegt, würde Gefühle der Wertlosigkeit, Versagensängst, Todessehnsucht und auch Angst vor der öffentlichen Meinung sofort auflösen.
Dein Heiliges Selbst – Robert, Du weißt es jetzt – war und ist für immer unantastbar. Und in der Perspektive dieser wahren Identität, im Licht Deines höheren Bewusstseins, wird Depression immer sofort als Schimäre, als Schattenspiel, als Illusion erkannt.
Das aber bedeutet: Es ist nicht wahr, dass Depression nicht heilbar ist. Es gibt – unter dem Stichwort QuantenSelbstHeilung – sogar Möglichkeiten der Selbsthilfe.
Depression ist heilbar. Natürlich. Mehr dazu hier.
Kann ein Krieg gegen Symptome zu einer wirklichen, einer kausalen Heilung führen?
Jeder Mediziner weiß, dass alle Versuche, nur im Außen – über die Bekämpfung einer Symptomatik – Heilung bewirken zu wollen, letztlich keine wirkliche Heilung bewirken können. Bei einer schweren Symptomatik ist aber natürlich jeder Kranke dennoch froh, wenn er zunächst Linderung erfährt. Insofern hat auch die Beschäftigung mit der Symptomatik einer Krankheit durchaus ihren Sinn – in der 3-D-Realität. Sie dient immerhin der Linderung von Leid und das ist erst einmal gut.
Symptome können zeitweise durch Medikamente unterdrückt werden, kommen aber wieder, sobald die entsprechenden Medikamente abgesetzt werden. In den meisten Fällen führt die reine Symptombekämpfung auch zu einem chronischen Verlauf der Krankheit oder es kommt sogar zu einer Symptomverschiebung, hin zu immer hartnäckigeren, immer gravierenderen Symptomen.
Der Grund dafür ist einfach: Die eigentlichen Ursachen der Krankheit werden durch den Krieg gegen Symptome ja gar nicht berührt. In Fällen, in denen es trotz einer Medizin der Symptom-bekämpfung zu einer wirklichen Heilung kommt, haben nicht die 3-D-Medikamente selbst die Wende gebracht, sondern geistige Prozesse, die durch den Krankheitsverlauf und die dadurch initiierten Überlegungen und Ereignisse überhaupt erst ausgelöst worden sind.
Bei radikaler Betrachtung könnte man also durchaus zu dem Schluss kommen: Es gibt keine wirkliche „3-D-Medizin“. Medizin, die wirklich heilt – und dafür sollte Medizin doch eigentlich da sein -, muss Körper, Seele und Geist unbedingt als Einheit wahrnehmen. Heilung in diesem umfassenden Sinn würde anerkennen müssen, dass nie nur der Körper, sondern immer nur die untrennbare Einheit aus Körper, Seele und Geist behandelt und geheilt werden kann.
Von diesen drei Elementen – Körper, Seele, Geist – ist aber nur der Körper in der 3-D-Realität zentriert. Wie also sollten bei tiefer Betrachtung 3-D-Medikamente jemals zu einer wirklichen, einer kausalen Heilung führen können?
Soeben erschienen: SpezialEdition “Allergie” der Matrix der SelbstHeilung
Von Zeit zu Zeit veröffentlichen wir SpezialEditionen zur Matrix der SelbstHeilung, die Informationen zum spirituellen Hintergrund bestimmter Krankheitsbilder, aber auch anderer Problemphänomene (wie Angst, Selbstsabotage oder Tattoo-Syndrom) enthalten. Soeben erschienen: die 190 Seiten starke SpezialEdition „Allergie“ für viele ein aktuelles Thema in dieser Jahreszeit. Die Essenz dieser SpezialEditionen: Ein tiefes Verständnis der Botschaft eines Symptoms, einer Situation oder eines Problems kann heilend wirken. Wenn ich mich dafür öffne und bereit bin, die Situation einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu betrachten – aus der Perspektive meiner Seele.
Ist die Botschaft meiner Seele angekommen? Wirklich angekommen? Gut – dann kann das Problem ja eigentlich gehen!



















