Hybris – das schlechte Karma der Katholischen Kirche

25. Februar 2010 von

Brutale Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Gewalt an Klosterschulen, tausendfacher Missbrauch von Kindern durch „Geistliche“, Vertuschungsversuche … Womit müssen wir noch rechnen? Katholische Kirche auf der Watchlist? Es gibt viele Sekten (der Papst hat zu deren Überwachung sogar Sektenbeauftragte!) – doch keine Sekte könnte es sich in unserer Gesellschaft erlauben, derart brutal und zugleich so scheinheilig frömmelnd zu agieren wie die ach so „heilige“ Katholische Kirche. Trotz Personal, das über die Jahrhunderte millionenfach getötet, gefoltert, missbraucht, vergewaltigt, vertuscht hat, behauptet die Katholische Kirche nach wie vor, Gott auf Erden zu vertreten …

Welche Hybris!

Dazu passend: Die Diktion des Kirchenfunktionärs Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, in einer Botschaft an die Missbrauchsopfer der Katholischen Kirche (nachdem der Druck der Öffentlichkeit zum Verschweigen zu stark geworden war): „Ich entschuldige mich bei allen, die Opfer eines solchen Verbrechens geworden sind.“

Irrtum, Herr Zollitsch: Man kann sich nicht selbst ent-schuld-igen … Was man aber kann, ist: um Vergebung bitten.

Also, Zollitsch, ruhig mal runter vom hohen Ross! Karma aufarbeiten.

Aktueller Nachtrag, im Juli 2010:

Bischof Walter Mixa, der für Gewalt gegen Kinder wg. Verjährung nicht mehr belangt werden konnte, darf jetzt seinen vorgezogenen Ruhestand mit rund 7800 Euro monatlicher Pension und garantiertem Alterswohnsitz genießen, bezahlt womöglich auch von den Kirchensteuern seiner Opfer … Da kann man die Austrittswelle doch gleich noch besser nachvollziehen …

Ein interessantes Bild: Mixa, im gemütlichen Sessel – bei einem edlen Wein (selbst bezahlt!) -, ein vorweggenommenes Fegefeuerchen im Kamin anzündend und mit sich selbst bestimmt ganz im Reinen …

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