Brustkrebs – die psychosomatische Sicht

22. April 2010 von

Sylvie van der Vaarts Medienoffensive mit vielen Interviews, Fotos und TV-Auftritten, in denen immer auch ihre Brustkrebs-Erkrankung Thema ist oder zumindest mitschwingt, lässt die Schrecknisse einer Chemotherapie fast vergessen. Ihr hübsches, perfekt geschminktes Gesicht, ihr neues Hair Styling, ihr positive Ausstrahlung verleihen der tödlichen Krankheit fast eine Aura des „Halbsoschlimm“ … Der Lübecker Mediziner Prof. Dr. med. Hans Sachs erinnert in diesem Zusammenhang in einem „stern“-Leserbrief an einen oft verdrängten Aspekt der Krankheit: „Die psychosomatische Sicht der Brustkrebserkrankung wird unter den Teppich gekehrt. Vergiftete mitmenschliche Beziehungen sind der Mitauslöser für Brustkrebs. Wenn Angst und Kontrollzwänge sowie Disziplin eine Beziehung vorrangig gestalten, bleiben Zärtlichkeit, Sicherheitsgefühl und Liebe auf der Strecke. Kein Wunder, dass sich so oft Trennungen, Scheidungen, Tod von Angehörigen etc. in der Vorgeschichte der Brustkrebsfälle finden.“

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