Brahmas langer Atem

26. September 2009 von

In der jüngsten Ausgabe seines „Lebens|t|räume“-Magazins schreibt Wolfgang Maiworm in einem Editorial unter dem Motto „Räum dem Göttlichen immer zuerst einen Platz ein!“: „Leben ist lebensgefährlich. Und gerade jetzt, am Ende eines Atemzuges von Brahma, der etwa sechsundzwanzig Jahrhunderte dauert, wird es zwingend: Alles Vordergründige geht den Bach runter, muss verloren gegeben werden. Es wird existenziell. Jetzt ist eine  neue Richtung einzuschlagen: der Weg nach Innen. Jeder muss sich auf sich selbst besinnen, auf seine ureigene Wahrheit, auf seine wahren Fähigkeiten, auf sein wahres Mensch-Sein.“ Und weiter in diesem sehr nachdenklichen Editorial: „Und dieses Mensch-Sein wird aus dem Chaos geboren, aus der Krise, in der die bisherigen Werte, die Schein-Sicherheit boten, verloren gegangen sind. Sie liegen in Schutt und Asche – und doch sieht es die Masse nicht. Sie bleibt in ihrem materialistischen Denken und Handeln, bleibt verkopft und verschließt die Herzen.“

bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark