Bilder aus einem Traum von Susun S. Weed während eines Heilrituals

1. Mai 2009 von

„In einer Zeit, die sehr lange zurückliegt und sehr weit in der Zukunft, gab es so viele Tempel und Schreine, in denen geheilt wurde, dass es überhaupt keine zu geben schien. Jedes Heim war heiliger Heil-Ort, die ganze Erde war ein Schrein, ein Altar.

Die HeilerInnen waren Priesterinnen und Priester, Königinnen und Könige. Die HeilerInnen waren ganz gewöhnliche Menschen. Ihre Kleidung war die ganz gewöhnliche Kleidung ihrer Zeit: schön und bunt, schlicht und auch kunstvoll bestickt.

Ihre Namen waren ganz gewöhnliche Namen: jeder Name eine Anrufung, eine Erinnerung an die Göttinnen und die Götter, die überall verehrt wurden. Obwohl alle heilen konnten, gab es keine Krankheit. Es gab keine Krankheit, die sie heilen konnten, denn es gab keine Krankheit, die sie nicht heilen konnten. Es gab keine Krankheit im Land und keine Notwendigkeit zu heilen. Alle waren heilig und ganz. Heilig. Geheilt. HeilerInnen.

Wunder waren das tägliche Spiel aller Menschen.“

bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark